FDP Wesel

- Freiheit Innovation Zukunft

Tourismus, Konzept, FDP

Tourismus-Konzept überarbeiten!?

a) Natur + Aktiv
b) Kultur + Shopping
c) Business
Die Barrierefreiheit soll Querschnittsthema sein.



Vor diesem Hintergrund hat BTE in verschiedenen Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern, Betroffenen Ideen gesammelt und präsentiert. Es gibt in Wesel viele qualifizierte und unterschiedliche Aktivitäten, die allerdings nicht vernetzt sind. Aufgabe eines Konzeptes wäre es, Potentiale zu heben. Auf die vorhandenen Aktivitäten in Wesel ist BTE teilweise eingegangen und unterbreitet Vorschläge zur Weiterentwicklung. Diese Handlungsoptionen sind mehrstufig angelegt und gliedern sich in kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen. Es liegt an den Akteuren, was sie daraus machen. Wesel steht im Wettbewerb! Nicht alle handelnden Personen sehen das so!


Beim Thema Wasser hat der Auesee eine zentrale Bedeutung. Diersfordter Waldsee oder Ellerdonksee werden nach bisherigen Erkenntnissen allerdings eher untergeordnet behandelt. Wasser hat in anderen Städten und Gemeinden eine zentrale Bedeutung, nicht so in Wesel. Es verfestigt sich der Eindruck, dass BTE sich hier vor allem von der Verwaltung einschließlich SPD unter Ludger Hovest leiten lässt. Dabei wurde in einem Workshop von allen Beteiligten außer den Vertretern der Stadt festgestellt, dass Freizeitaktivitäten am Diersfordter Waldsee und Ellerdonksee möglich wären. Hierzu bedarf es aber einer Gemeingebrauchsverordnung, um alles in geordneten Bahnen ablaufen zu lassen. Dies wird von der Stadt als Handlungsoption, wie im letzten Stadtentwicklungsausschuss deutlich wurde, abgelehnt. Offenkundig fehlt auch hier die Erkenntnis der zielgerichteten Gestaltungsmöglichkeit.


Selbstverständlich gehören zu einem Konzept auch Visionen. Genau hier hat BTE drei Leuchtturmprojekte (Niederrheinhalle für Messen und Tagungen mit Tagungshotel im grünen Umfeld; See-/Rheinbühne; Grüner Turm als Erlebnis- und Aussichtsplattform) angesprochen, die auf den ersten Blick verschrecken mögen. Diese drei Visionen, weitere können folgen, sind nur durch private Investoren zu stemmen. Sie werden aber nur dann tätig, wenn es Aussicht auf Erfolg gibt. Die Stadt als Träger käme nicht in Frage.


Visionen sind dazu da, den Blick frei zu machen, nach vorne zu denken und gestalterischen Willen zu entwickeln. Genau daran fehlt es in Wesel, weil weder strategisches Denken noch zielorientiertes Handeln die Stärke handelnder Personen in Politik und Verwaltung sind. Es ist daran zu erinnern, wie vor allem SPD und Bürgermeisterin die Gestaltung der Rheinpromenade blockiert haben und sich allein auf die Bäume konzentrierten.


Die FDP-Fraktion begrüßt, dass ein Tourismuskonzept vorgestellt wird und geht auch davon aus, dass es im Wirtschaftsförderungsausschuss erfolgt. Es bleibt Aufgabe der handelnden Personen, umzusetzen, was gewollt wird und was möglich und machbar ist und anhand der Visionen weitere Zukunftsideen zu entwickeln. Allein der Wille, zu entwickeln, fehlt in Wesels Politik und Verwaltung vielen. Wer aber den Stillstand bevorzugt, der gestaltet keine Zukunft und unterliegt dem Irrglauben, dass alles so bleibt wie es ist. Schon deshalb wird die FDP-Fraktion sich das Konzept, wenn es in Gänze vorgestellt wird, sehr genau ansehen und dann entscheiden, was zu tun ist.


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