- FDP Wesel - Freiheit Innovation Zukunft

FDP Wesel

Grünkohlessen der FDP Wesel - 2018

Ulrike Westkamp, Bernd Reuther, Dirk Giesen
Ulrike Westkamp, Bernd Reuther, Dirk Giesen
Traditionen muss man pflegen - das Grünkohlessen der FDP Wesel fand bereits zum 23. Mal statt.

Dirk Giesen (Ortsvorsitzender) und Peter Berns (Fraktionsvorsitzender) luden am 08. März 2018 zum traditionellen Grünkohlessen in die Gastwirtschaft Schepers in Wesel-Obrighoven.

Wieder war der ausverkaufte Abend ein voller Erfolg - diesmal mit den Gastrednern Bernd Reuther, MdB und Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes NRW und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
Zurück



FDP Wesel

traditionelles Grünkohlessen - 2018

Den ersten Lacher des Abends im Saal der Gaststätte Schepers in Obrighoven konnte der neue FDP-Ortsvorsitzende Dirk Giesen bei der Begrüßung der Ehrengäste für sich verbuchen. "Wir kleinen Parteien müssen ja zusammenhalten", begrüßte er Bürgermeisterin Ulrike Westkamp von der SPD.

Interesse weckte danach auch der neue Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Bernd Reuther, der über seine ersten Monate in Berlin sprach, unter anderem Treffen mit VW-Vorständen.

Gastredner Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration machte dann die geplatzten Sondierungsgespräche zur Jamaika-Koalition zum ersten Thema seines Beitrags. Er kritisierte die "Ideenlosigkeit" von Kanzlerin Angela Merkel, die anscheinend vor allem daran interessiert gewesen sei, "den Status quo zu erhalten". Auch die Grünen kritisierte er: "Solange bei den Grünen Leute wie Jürgen Trittin das Sagen haben, wird jedes Boot nach Jamaika im Bermuda-Dreieck versinken."

Bei den Themen, die seine Partei im Wahlkampf vor allem behandelt hatte, war für ihn die Übernahme der Ressorts Wirtschaft, Schule und Bildung und eben Familie, Flüchtlinge und Integration konsequent. "Mit Andreas Pinkwart haben wir einen Top-Mann aus der Forschung zurück in die Politik geholt", sagt Stamp. In Sachen Schule und Bildung sei Yvonne Gebauer damit beschäftigt, Fehler ihrer Amtsvorgängerin Sylvia Löhrmann zu beheben. "Beim Thema Schule muss Schluss sein mit ideologischen Fehlentwicklungen", sagte Joachim Stamp.

Sein Hauptthema war aber sein eigenes Ministerium. Hier sprach er sich, auch mit dem Blick auf die neue Bundesregierung, vor allem dafür aus, dass man ein konsistentes Einwanderungs- und Aufenthaltsrecht schaffen müsse. "Wir wollen uns dauerhafte Einwanderer selbst aussuchen dürfen", sagte er. Konsequent müsse man, so Stamp, auch sein, wenn es um den Umgang mit so genannten Gefährdern ginge. Diese müssten abgeschoben werden. Hier nannte er den Fall Anis Amri, der im Dezember 2016 den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt verübt hatte, als Negativbeispiel. "So ein Fall darf sich in NRW nicht wiederholen", sagte er. Am Ende gab es von den Zuhörern im Saal einen langanhaltenden Applaus.

Quelle: RP

Bilder des Abends finden Sie unter "Impressionen".
Zurück