FDP Wesel

- Freiheit Innovation Zukunft

Grünkohlessen Januar 2013

Schlaue Wähler bringen Medien und Wahlforscher aus dem Konzept

Holger Zastrow im Gespräch mit Jörg Winkelsträter von der IHK und Hamminkelner Liberalen
Holger Zastrow im Gespräch mit Jörg Winkelsträter von der IHK und Hamminkelner Liberalen
Da die Mitglieder der FDP selbständig denkende und Verantwortung übernehmende Menschen seien, sei die Haltung gegenüber dem Staat auch eindeutig: Der Staat müsse begründen, warum er des Bürgers Geld haben wolle und nicht umgekehrt. Es sei richtig, sich um den Mittelstand zu kümmern, um die die Steuerlast tragen. Dafür müsse die FDP eintreten. Dazu zähle auch, dass die FDP-Vertreter stark genug sein müssten, Ausgaben auch zu kürzen bzw. nicht zuzulassen. "Der Staat ist nie satt, weil er verlernt hat, Maß zu halten!"

Holger Zastrow und Bernd Reuther bei der Begrüßung der Gäste
Holger Zastrow und Bernd Reuther bei der Begrüßung der Gäste
Die FDP müsse mindestens eine Minute länger nachdenken als andere Parteien und nicht dem ersten Strom der Meinungen folgen. Daher gehe er auch nicht konform mit der Energiewende. Das Vorgehen der Bundesregierung teile er so nicht. Auch die Steuerreform sei aus dem Auge verloren worden, obwohl sie doch so notwendig sei.

Als ehemaliger DDR-Bürger sei er erschreckt darüber, wie sich dieser Staat immer mehr der Gleichmacherei und der Planwirtschaft verschreibe. Das haben er und die anderen Menschen, die in der DDR auf die Straße gegangen seien nicht gewollt. Dieses System sei gescheitert.

Mit Wesels Vorsitzendem Bernd Reuther stimmte er darin überein, dass Medien und Wahlforscher den Erfolg der FDP nicht verkraften könnten. Der Wähler entscheide auch taktisch. Der Wähler sei schlau. Mit den 'qualifizierten Analysen' müssen wir leben. Aber in die FDP trete man nicht ein, um Beifall zu erhaschen, sondern weil man eine Haltung und Überzeugung vertrete und dies bitte konsequent.

Bericht der NRZ vom 24.01.2013


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