FDP Wesel

- Freiheit Innovation Zukunft

Tourismuskonzept

SPD mobilisiert Grüne/LINKE/UWW gegen wirtschaftliche Entwicklung

Stiller Tourismus - auch für Familien - ist das Ziel der FDP für Wesel. Dafür wird das Tourismuskonzept benötigt. Wer dies nicht will verweigert sich der Zukunft!
Stiller Tourismus - auch für Familien - ist das Ziel der FDP für Wesel. Dafür wird das Tourismuskonzept benötigt. Wer dies nicht will verweigert sich der Zukunft!
gestellt. Dabei wird das Tourismuskonzept mit anderen freiwilligen Aufgaben der Stadt vermischt. Daraus wird dann abgeleitet, dass hier ein Grundsatz durchbrochen würde und Auszahlungen geleistet würden, die für die Weiterführung notwendiger Aufgaben nicht zwingend wären.

Diese Argumentation ist entlarvend. Gehört es nicht zur notwendigen Aufgabe der Verwaltung die wirtschaftliche Entwicklung der Kommune voran zu treiben? Daraus leiten sich Arbeitsplätze, Einnahmeverbes-serungen und positive Entwicklungen auch für den Einzelhandel und die Wirtschaft ab. Als Beispiel diene hier nur der Wohnmobilstellplatz am Rhein. Wer das, wie in der Verwaltungsvorlage geschehen indirekt verneint, dem fehlt es offenbar an ökonomischen Sachverstand. Den aber benötigen wir in diesen Tagen mehr denn je.

Ludger Hovest, der im Rat für das Konzept stimmte, bewertet dies in einer Aussage gegenüber Friedrich Eifert (FDP) völlig anders. Es gehe wesentlich um Bislich und da wisse man, was zu tun sei. Insofern sei das Tourismuskonzept nicht mehr erforderlich. Welch' verkürzte Sichtweise.

Der Kämmerer gar meinte gegenüber Friedrich Eifert (FDP), die Profiteure des Konzeptes sollten die 50.000 € zahlen. Eine Ignoranz des Ratsbeschlusses. Dabei betrifft ein Tourismuskonzept, wie Thomas Brocker (GF WeselMarketing GmbH) deutlich formuliert hat, die ganze Stadt und deren Entwicklung! Wer profitiert also von einem Tourismuskonzept: Vor allem auch die Stadt Wesel! Abgesehen davon sind beide Aussagen ein Tiefschlag gegenüber den privaten Gesell-schaftern von WeselMarketing GmbH.

In der Vorlage wird zudem darauf verwiesen, dass man bei WeselMarketing nicht vor einer Entscheidung gestanden habe. Nach Rückfrage beim Dezernenten Dirk Haarmann und dem Geschäftsführer Thomas Brocker hatte man für den 05.07.2013 mehrere Anbieter nach Vorsondierung aufgrund der eingegangenen Angebote eingeladen. An diesem Tag sollte der Auftrag möglichst erteilt werden.

Wenn die SPD jetzt mit Hilfe von Grünen, Linken und UWW, den Antrag von CDU und FDP blockieren, dann wird damit auch eine Fortentwicklung Wesels verhindert. Bürgermeisterin und Kämmerer unterstützen dies mit ihrer formalen Argumentation. Bei allem Verständnis für den angespannten Haushalt, das ist kontraproduktiv! Das ist Zukunftsverweigerung.


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