FDP Wesel

- Freiheit Innovation Zukunft

Kita

Verwaltungsaktivitäten zum Kitaumbau stoppen!

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

auf Antrag der FDP vom 04.03.2014 wurden im Ausschuss für Gebäudeservice erstmalig die Kosten für den Umbau Kita in der Grundschule Brüner-Tor-Platz den Kosten für den Neubau gegenüber gestellt. In den bisherigen Unterlagen für den Schul- und Sportausschuss, den Jugendhilfeausschuss und den Rat gibt es diese vollständige Darstellung nicht.

Brüner-Tor-Platz-Schule kann Platz schaffen für einen Wohnungsneubau, die Kita sollte dem Kindergarten an der Isselstraße angegliedert werden.
Brüner-Tor-Platz-Schule kann Platz schaffen für einen Wohnungsneubau, die Kita sollte dem Kindergarten an der Isselstraße angegliedert werden.
Daher beruhen die Beschlüsse in den Ausschüssen zuletzt im Rat vom 25.02.2014 auf unvollständigen Angaben der Verwaltung. Nicht zuletzt deshalb hat die FDP gegen den Beschlussvorschlag Punkt 3 und 4 gestimmt und die Anfrage am 04.03.2014 gestellt. Erstmalig wurden die Kosten im Ausschuss für Gebäudeservice am 29.04.2014 auch für den Neubau dargestellt.

Vor diesem Hintergrund beantragt die FDP-Fraktion, dass jegliche Arbeiten sowie die Ausschreibungen für die Umbaumaßnahmen in der Brüner-Tor-Schule sofort gestoppt werden. Die Verwaltung ist gehalten, den Punkt „Kita in der Grundschule Brüner-Tor-Platz“ in der neuen Ratsperiode mit Unterstützung der Eltern neu einzubringen. Es kann nicht sein, dass ein Schulgebäude für eine nicht einmal Kind gerechte Kita mit hohem Aufwand umgebaut wird, während ein Neubau beispielsweise an der Isselstraße in Verbindung mit der dort von einer Elterninitiative geführten Kita den kindlichen Anforderungen deutlich besser genügen würde. Mit Trägern hat die Verwaltung nach eigenen Angaben bisher noch nicht gesprochen bzw. abschließend verhandelt.

Warum wollen Verwaltung und die großen Fraktionen im Rat (CDU und SPD) einen Neubau beispielsweise an der Isselstraße nicht? Haben Kinder einen geringeren Stellenwert in unserer Gesellschaft als Bäume, die auch wieder aufgeforstet werden können, wenn auch an anderer Stelle?

Mit dem Freiziehen und dem Verkauf der Schule am Brüner-Tor-Platz eröffnet sich für die Stadt städtebaulich eine zukunftsgerichtete Perspektive. Attraktive Wohnungen zusätzlich zu dem bereits beschlossenen Verkauf der Ellen-Key-Schule können für die Stadt nur vorteilhaft sein. Wer jetzt allerdings damit argumentiert, Wesel habe wegen des dringenden Bedarfs keine Zeit mehr umzuschwenken, der versagt sich der Chancen für die Zukunft.


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