Presse vom 29.09.2008:

Politik in Wesel

Pressemitteilung
Friedrich Eifert (Fraktionsvors. im Rat der Stadt Wesel)

Die CDU bietet derzeit ein Bild, das mehr als besorgniserregend ist. Führung verlangt strategisches Denken, strukturelles und zielgerichtetes Vorgehen. Wir haben nicht darüber zu befinden, wer und wie diese Kriterien auch im Rat erfüllt werden, aber es ist für die Zukunft von Wesel bedeutend. Es reicht eben nicht aus, wenn das langjährig "bewährte" Duo Spelmanns-Hovest -deren Gefangene übrigens die Bürgermeisterin ist -  die Politik in Wesel nach alter Manier zu bestimmen versucht. Die Welt hat sich verändert, nur ist es noch nicht allen bewusst. Ohne klare Ziele, die auch konsequent zu verfolgen sind, gibt es keine Weiterentwicklung für diese Stadt. Die Beerdigung von 'Wesel an den Rhein', die Diskussion  über die 'ehw',  der langatmige Weg der wirtschaftlichen Entwicklung des Lippe-Mündungsraumes, die Positionseinnahme gegen die Kiesindustrie sind hierfür beredte Beispiele. Politik der persönlichen Machterhaltung oder Pöstchen willen führt langfristig ins Leere und zum Stillstand. Letzteres bedeutet Rückschritt. Kommunale Politik muss die Bürgerinnen und Bürger mehr den je für den Gestaltungsprozess gewinnen und mobilisieren.  Dies gilt übrigens auch für den Kreistag und den Landrat. Persönliche Interessen, die in Führungslosigkeit münden und falsch verstandene Intransparenz bringen weder Kommune noch den Kreis nach vorne. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert. Die Wählerinnen und Wähler haben bald Gelegenheit, ihren Teil dazu beizutragen.  
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